Solaranlagen
Solaranlagen als Teil der Haustechnik können einen wertvollen Beitrag dazu leisten, Kosten sowohl für die Heiz- und Warmwasser-Aufbereitung als auch für die Nutzung von Strom zu senken. Generell unterscheidet man die so genannte Solarthermie für die Nutzung der Solarwärme zum Heizen und zum Warmwassergebrauch und die Photovoltaik, die Stromerzeugung durch die Energie der Sonne. Beides kann für ein Gebäude natürlich auch miteinander kombiniert werden. Vorgestellt werden beide Varianten samt möglicher finanzieller Förderung etwa bei der Deutschen Energie Agentur (DEA).
Solaranlagen – wichtige Kriterien für die Kollektoren- und Modulauswahl
Wer eine Solaranlage für die Wärmeerzeugung aufbauen möchte, benötigt passende Sonnenkollektoren. Auf dem Markt haben Sie hauptsächlich die Auswahl zwischen Flachkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren. Während die Flachkollektoren eine Solaranlage für die Haustechnik in der Regel preisgünstiger machen, gelten die Vakuumröhrenkollektoren als diejenigen mit dem höheren Wirkungsgrad. Wirkungsgrade messen den Anteil der auf den Kollektor auftreffenden Sonnenenergie, der schließlich auch zur Wärmeerzeugung genutzt werden kann. Weitere und dazu passende Kenngrößen sind der Absorptionsgrad des Lichts (wie viel der Sonnenenergie wird genutzt?) und der Emissionsgrad (wie viel geht verloren?). Noch eine weitere bisweilen wichtige Kenngröße: Der Mindestertrag pro Jahr, gemessen in Kilowattstunden.
Solare Stromproduktion
Auch bei der Solaranlage als Teil einer Haustechnik zur Stromproduktion spielt der Wirkungsgrad eine Rolle. Er beantwortet die Frage, wie viel der auf das jeweilige Solarmodul auftreffenden Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Solarmodule enthalten mehrere Solarzellen und sind das, was die Kollektoren für die Solarthermie sind: Sie sind der Kontaktbereich der Anlage mit der Strahlung der Sonne. Daneben gibt es die so genannte Nennleistung. Sie gibt einen Wert für die Strom erzeugende Leistung eines Moduls unter Testbedingungen. Diese Testbedingungen entsprechen nicht optimalen Bedingungen, unter denen das Modul innerhalb der Solaranlage arbeiten könnte. Die Nennleistung dient als Vergleichskriterium zwischen verschiedenen Modulen. Werfen Sie beispielsweise auch einen Blick auf mögliche Garantien für die Nennleistung der Module. Sie wird in Prozent der anfänglichen Nennleistung angegeben. Garantiert werden Ihnen dann beispielsweise mindestens neunzig Prozent der anfänglichen Nennleistung für mindestens zehn Jahre. Spezielle Solarmodule bei der Photovoltaik sind die Dünnschichtmodule. Sie zeigen als Teil der Haustechnik insbesondere bei ungünstigeren Bedingungen für Stromerzeugung durch eine Solaranlage Vorteile.